
Der zuvor bei Urspring in der Nachwuchs Bundesliga als Kapitän auflaufende gebürtige Berliner hat eine immense Entwicklung vollbracht. Von 12 Punkten pro Spiel in seiner letzten U19 Saison und nach einer sich länger anhaltenden Verletzung zog es ihn wieder in seine Heimat zurück, um sich in der ProB zu beweisen. Der Einstieg in die Saison lief nicht nur für die 49ers unvorteilhaft, sondern auch für Jenö, zwar konnte er mehrfach 2-stellig scoren, war aber in seiner Effizienz noch nicht sicher. Sein Durchbruch gelang ihm gegen die BSW Sixers mit 24 Punkten und einer Quote von 53 % aus dem Feld. Im Januar verzeichnet er dann sein bestes Spiel der Saison, vor heimischen Publikum legt er satte 28 Punkte mit einer fast 60-prozentigen Wurfquote auf. In diesem Monat wird er auch zum Youngster des Monats gewählt, spätestens jetzt ist sein Name in der gesamten Liga bekannt. Später gelingt ihm noch, die Auszeichnung des Spielers der Woche einzufahren. Über die Saison bringt er den 49ers 13,5 Punkte und 4,3 Rebounds im Schnitt ein, mit einer Quote von 48% vor und 30,7% hinter der 3er Linie.
Fest steht: Für den erst 20-jährigen Jenö Pildner soll dies noch längst nicht das Ende seiner Entwicklung sein. Der Weg führt für ihn in höhere Ligen, sein Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Auf diesem Weg wünschen Jenö alles Gute.